Weitere Flugzeuge in Lindlar  DRUCKEN
Einige Vereinsmitglieder des LSV Bergische Rhön, Lindlar e.V. sind glückliche Besitzer von eigenen Flugzeugen. Das bedeutet aber nicht, daß diese jetzt nur noch fliegen und sich nicht an den notwendigen Aufgaben am Platz beteiligen. Auch diese stehen als Fluglehrer, Windenfahrer, Startleiter und als Vorstände zur Verfügung.
Die ASW 20 CL von Schleicher ist eines der erfolgreichsten Segelflugzeuge der Welt. Hiermit wurden unzählige Meisterschaften und Rekorde erflogen. Obwohl diese Maschine der FAI-Rennklasse nicht mehr gebaut wird, zählt sie immer noch zu den Klassikern des Segelflugzeugbaus. Die ASW 20 CL zeichnet sich einerseits durch Wölbklappen an den Flügeln aus, mit deren Hilfe das Profil den Flugsituationen angepaßt werden kann, als auch durch die Möglichkeit, durch Ansteckflügel die Spannweite von 15m auf 16,6 m zu vergrößern.
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Die FK 3 wird in Lindlar als Privatflugzeug einer Haltergemeinschaft geflogen. Sie ist eines der weinigen, in Deutschland gebauten Segelflugzeuge aus Metall und inzwischen ein recht exotischer Oldtimer, mit aber immer noch sehr guten Leistungsdaten.
Die FK 3 wurde von Otto Funk, im Hauptberuf Leiter der Ausbildungsabteilung im Heinkelwerk Speyer, in den 60er Jahren konstruiert und im April 1968 in Speyer eingeflogen. Dieses Segelflugzeug der offenen Klasse verfügte bereits über ein Laminarprofil mit Wölbklappen. Es war ganz in Metall gebaut und hatte mit fast 18m Spannweite eine leistungsmäßige Spitzenstellung gegenüber den damals üblichen Holzflugzeugen. Der hochgestreckte Flügel und der stark eingeschnürte Rumpf prägten fortan die Entwicklung der modernen Segelflugzeuge bis heute.
Aufgrund der großen Erfolge, die dieses Flugzeug auf Anhieb bei verschiedenen Meisterschaften erzielte, entschloss man sich bei den damaligen VFW-Fokker Werken in Speyer zur Anfertigung einer kleinen Serie von elf Maschinen.
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Club Libelle

H-205 Club Libelle
Die Club-Libelle ist eine Weiterentwicklung der Standard-Libelle des Konstrukteurs Eugen Hänle. Sie wurde Anfang der Siebziger Jahre entwickelt und zwischen 1973 und 1976 von der schwäbischen Firma Glasflügel produziert und ausgeliefert. Ziel der Entwicklung war es, den Luftsportvereinen eine Option für Fluganfänger oder Piloten außerhalb des Wettbewerbes zu bieten. Um die Anschaffungskosten niedrig zu halten, wurde eine kleinere Haube verwendet und die Oberfläche vor der Auslieferung wahlweise nicht feingeschliffen. Sie verfügt über den Flügel der Standard-Libelle, jedoch mit den Glasflügel-typischen Hinterkanten-Drehbremsklappen anstelle der Sturzflugbremsen. Um die Bedienung zu vereinfachen wurde sie mit einem festen, gefederten Fahrwerk ausgestattet. Das T-Leitwerk und die Auslegung als Schulterdecker sind speziell für Außenlandungen entworfen worden. In ihren Konstruktionsmerkmalen war die Club-Libelle ihrerzeit ein sehr fortschrittliches Segelflugzeug: Automatische Anschlüsse für alle Ruder, ein gefedertes Fahrwerk, die Klapphaube, ein serienmäßiges Spornrad und der große Gepäckraum waren Mitte der 70er Jahre keinesfalls Standard. Insgesamt wurden 176 Flugzeuge gefertigt.
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LS1

Rolladen Schneider LS-1
Die LS-1 ist ein einsitziges Segelflugzeug der Clubklasse, mit 15 m Spannweite und starrem Flügelprofil. Entworfen wurde sie für die damalige Standardklasse (Clubklasse der FAI) als erster eigener Entwurf von Wolf Lemke. Die LS-1 wurde in acht Varianten (LS-1-0, a, b, c, d, e, ef, f, f(45)) gebaut und dabei mehrfach überarbeitet. Die Varianten LS-1a bis LS-1d unterscheiden sich äußerlich nur unwesentlich. Ab LS-1c wurden ein Einziehfahrwerk, gewöhnliche Schempp-Hirth Bremsklappen anstelle der Hinterkantenklappen der Vorserienmodelle, sowie ein größeres Seitenruder eingeführt. Die LS-1d konnte erstmals Wasserballast im Flügel aufnehmen und bei der LS-1e wurde das gedämpfte Höhenruder der LS-2 verwendet.
In allen Varianten sagt man der LS-1 ausgesprochen angenehme Flugeigenschaften und eine gute Steigleistung in der Thermik nach. Verglichen mit anderen Mustern ihrer Zeit ist die LS-1 jedoch relativ empfindlich gegenüber Verschmutzungen der Flügeloberflächen, beispielsweise durch auftreffende Mücken oder Regentropfen. Dies liegt in erster Linie im verwendeten Tragflügelprofil begründet, das mit 19,6% relativer Höhe recht dick ist. Die Ausführungen mit Pendelruder bedürfen im Windenstart besonderer Aufmerksamkeit, da bei zu stark gedrücktem Ruder die Strömung am Höhenleitwerk abreißen kann. Von den Leistungen her ist die LS-1f vergleichbar mit Mustern wie ASW19, Standard Cirrus, Jantar Standard, Hornet und DG-100.
Die LS-1 ist bei ihren Piloten durch ihre harmonischen Flugeigenschaften und die, gemessen an ihrem Alter, hohe Leistungsfähigkeit sehr beliebt. Hergestellt wurde sie bei der Firma Rolladen Schneider Flugzeugbau GmbH in Egelsbach bei Frankfurt. Die Produktion wurde 1977 zugunsten des Rennklasseflugzeugs LS-3 eingestellt. Eigentliche Nachfolgerin der LS-1 wurde 1980 die LS-4, die mit mehr als 1000 gebauten Einheiten das bisher erfolgreichste Standardklasse-Segelflugzeug in Kunststoffbauweise wurde.
Bekannt wurde die LS-1 durch zahlreiche Siege bei nationalen und internationalen Meisterschaften. So wurde Helmut Reichmann 1970 auf einer LS-1c in Marfa, Texas Segelflugweltmeister.
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